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MR Dr. Wolfgang Ziegler

Arzt für Allgemeinmedizin - Gemeindearzt

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ADHS Schulreife Sensorische Integration Feinmotorik

ERGOTHERAPIE

Ergotherapie wird verordnet, wenn Kinder in ihrer körperlichen, geistigen oder sozio-emotionalen Entwicklung gegenüber Gleichaltrigen zurückstehen und/oder Schwierigkeiten in der Handlungsfähigkeit oder Alltagsbewältigung haben, zum Beispiel bei Bewegungsstörungen oder motorischer Behinderung, Störungen der Feinmotorik, angeborenen Behinderungen (zum Beispiel Morbus Down, fragiles X-Syndrom, Fehlbildungen, geistiger Behinderung), Störungen der sensorischen Integration / Wahrnehmungsstörungen, Sinnes- und Mehrfachbehinderungen, Verletzungsfolgen (zum Beispiel Schädel-Hirn-Trauma, Verbrennungen, Amputationen, Operationen der Hand), chronischen Erkrankungen (zum Beispiel juvenile Polyarthritis, Muskelerkrankungen, Stoffwechselerkrankungen), Entwicklungsverzögerungen, Verhaltensauffälligkeiten, Lernproblemen und Teilleistungsstörungen.

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ZIELE DER ERGOTHERAPIE
Das Ziel der Ergotherapie ist die Entwicklung und Verbesserung der Handlungsfähigkeit, um dem Kind die größtmögliche Selbständigkeit und Lebensqualität  im Alltag zu ermöglichen. Dies wird erreicht durch die Verbesserung sensomotorischer Fähigkeiten (Beweglichkeit, Koordination, Gleichgewicht, Graphomotorik, Wahrnehmung), die Förderung kognitiver Fähigkeiten (Konzentration, Gedächtnis, Sprache, Orientierung), die Entwicklung sozialer und emotionaler Fähigkeiten (Selbstvertrauen, Kreativität, Eigeninitiative, Kommunikation, Frustrationstoleranz, Regelverständnis). Die Zusammenarbeit mit Eltern, Kindergärtnerin, LehrerIn und anderen Bezugspersonen ist wesentlicher Bestandteil der Therapie. 

MAßNAHMEN DER ERGOTHERAPIE
Spiel, kreative Tätigkeiten, Alltagshandlungen, Beratungsgespräche, Hilfsmittel- und Schienenversorgung, Wohnungsanpassung.

THERAPIEMITTEL
Bewegungsgeräte, Spielzeug und Spiele, div. Materialien, Hilfsmittel und Adaptierungen

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Ergotherapie geht davon aus, dass Aktiv-Sein heilende Wirkung hat, wenn Aktivitäten für PatientInnen gezielt ausgewählt werden. Sie ist wichtiger Teil einer ganzheitlichen Behandlung. Ergotherapie dient Menschen aller Altersgruppen. Behandelt werden physische, psychische und auch soziale Beeinträchtigungen, die infolge von Krankheiten, Unfällen oder Entwicklungsstörungen aufgetreten sind. Ergotherapie ist daher in allen medizinischen Fachbereichen vertreten.
Ergotherapie kommt bei der Behandlung von neurologischen PatientInnen zum Einsatz: z. B. nach Schlaganfällen, bei Multipler Sklerose, nach Unfällen (Schädelverletzungen, Querschnittlähmung, …), sowie im Bereich der Handchirurgie, der Orthopädie und Psychiatrie, in der Pädiatrie (Kinderheilkunde) und in der Geriatrie (Altersheilkunde). 
Diplomierte ErgotherapeutInnen helfen Ihnen durch Beratung und/oder spezielles Training bei der Lösung Ihrer ganz persönlichen Schwierigkeiten zur Bewältigung der Alltags- und Arbeitssituation. Sie sind zuständig:

  • wenn Ihr Kind Entwicklungs-, Lern- oder Verhaltensprobleme hat,  

  • wenn Sie aufgrund einer Krankheit und/oder Behinderung beim An- und Ausziehen, beim Einnehmen von Mahlzeiten oder bei der Körperpflege Schwierigkeiten haben,

  • wenn Sie für die Verrichtung von Alltagstätigkeiten Hilfsmittel benötigen,

  • wenn Ihre Wohnung Ihrer Behinderung entsprechend verändert werden soll,

  • wenn Sie aufgrund einer Krankheit oder Behinderung ihren Haushalt nicht mehr selbst führen können,

  • wenn Sie sich trotz Krankheit oder Behinderung auf Berufstätigkeit vorbereiten wollen,

  • wenn Sie trotz Ihres Alters gerne selbständig in Ihrer Wohnung leben wollen

  • wenn Sie eine Handschiene benötigen.

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Ergotherapie wird vom Arzt verordnet.